Wir in Oz auf einer größeren Karte anzeigen

Montag, 14. Mai 2012

Die Copacabana von Oz

 
Der Currie toetet nicht nur kleine Tiere zum
Futtern, sondern auch Weintrauben (...)

Die letzte Woche hatten wir wieder supertolles Wetter. Hoffentlich geht das so weiter! ...so als Ersatz fuer die zwei total verregneten Sommermonate waere das schon toll!!

Lutz war Mittwoch und Donnerstag in Melbourne. Nebenbei galt es fuer ihn noch, fuer einen Kunden in Brisbane ein Auto innen fertig zu machen. Das sollen wir dann naechste Woche dorthin fahren. Hoffentlich klappt das!! Der Wagen hat so seine Macken. Wie soll man fast tausend Kilometer fahren, wenn ein Auto entweder garnicht startet oder - falls doch - unverhofft ausgeht? Mal sehen... Sind ja noch ein paar Tage Zeit, bis es losgeht.

Den Samstag haben wir gemuetlich verbracht. Einzig der Fischmarkt konnte uns Samstag vor die Tuere locken. Etwas Gemuetlichkeit muss ja auch mal sein.

Dafuer waren wir Sonntag wieder was aktiver. Wir wollten die Kueste hochfahren. Einfach mal schauen, wie weit wir kommen. Aber bis The Entrance sollte es allerhoechstens gehen.
Also, auf zur Autobahn gen Norden. Bei Mount White, wo wir sonst zum Australian Reptile Park abfahren, ging es jetzt auch wieder runter. Nur dann fuhren wir in die entgegengesetzte Richtung den Old Pacific Highway entlang. Von Kariong ging es weiter nach Woy Woy. Hmmm, wie ging es denn jetzt weiter auf die andere Seite des Wassers nach Ettalong? Irgendwie hatten wir uns in dem Ferienort Booker Bay ein wenig verfranst. Und das nur, weil die Kreuzung auf der Karte in Wirklichkeit eine Bruecke war. Wie kommt man denn jetzt da hin?! Irgendwie haben wir es geschafft und weiter ging's. Wir fuhren weiter durch nette Gegenden, immer mal einen Blick auf das Meer werfend. Die Leute, die dort wohnen, muessen sehr gluecklich sein! Eine sehr schoene Lage dort! Wenn man schon an einer Strasse wohnt, die 'The Scenic Road' (Die malerische Strasse) heisst. Der Name ist Programm!!
Eigentlich wollten wir nach Avoca Beach ('Avoca' heissen auch unsere Wohnzimmermoebel...). Irgendwie ging dann rechts eine nette Strasse Richtung Meer ab. Ok, dann lass uns da mal gucken fahren!
So landeten wir an der Copacabana! Also, den Ort dort hatte man so genannt. Da es grad Mittagszeit war, dachten wir, es sei eine gute Idee in einem der paar Restaurants zu Mittag zu essen. Nur das Restaurant, das wir dafuer ausgewaehlt hatten, war fuer die Umsetzung weniger geeignet. Es war ja Muttertag und der vermutlich "grosse" Ansturm an Familien mit ihren Muettern muss unermesslich gross gewesen sein! ...wenn man von der Einsatzfreude der Bedienungen ausgeht... Ein Kellner teilte uns einen Tisch zu und versprach bald darauf mit den Menukarten zu kommen. Zwei, drei Kellnerinnen bedienten ein paar Tische, an denen halt mehrere Leute, Familien?, sassen. Neben uns wurde ein weiteres Paerchen an einen Tisch gesetzt, waehrend wir noch immer keine Speisekarten hatten. Die Kellnerinnen schauten zwar schonmal, aber von sich aus kam keine. Neben uns das Paerchen fing auch schon an, sich umzuschauen, weil sie genauso wie wir ignoriert wurden. Dem Kellner schien auch alles entfallen zu sein. Wir haben uns das noch eine kleine Weile angeschaut, aber auch wenn der Ort klein war, war er nun nicht so klein, dass man nicht irgendwo anders noch was zu Essen bekommen haette.
So gab es unser Essen dann auf der anderen Strassenseite beim oertlichen Surf Club. Ob das Essen besser war, koennen wir ja nicht beurteilen, aber unser Tisch war es allemale: Im strahlenden Sonnenschein mit Blick auf's Meer.
Frisch gestaerkt ging es dann weiter. Erstmal zum Captain Cook Memorial Park, der in der Naehe sein sollte. Hmmm... der Parkplatz und der Aussichtspunkt waren eine Baustelle, die durch einen Zaun abgesperrt war. Trotzdem parkten wir neben dem Bauzaun und wanderten den Weg daneben hoch. Nach etwa hundert Metern zwischen Straeuchern entlang hatten wir auch eine schoene Aussicht auf's Meer. Und man konnte auf die Baustelle. Na ja, so berauschend war es dann auch nicht. Als wir wieder im Auto sassen, sind zwei Leute mit ihren Hunden so durch den Bauzaun gegangen. Da gab es Leute, die das offensichtlicher als wir machen...
Wie gut, dass wir schon gegessen hatten! So schoen, wie der Strand in Avoca Beach ist. Aber dort haette man nicht mit Blick auf's Meer essen koennen. Und der einzige Imbiss, der offen gewesen zu sein schien, machte gerade zu. Und war ausserdem an der Hauptstrasse mitten im Ort. Ja, neee, wenn das so ist, koennen wir doch lieber weiter nach Terrigal fahren.
Inzwischen war es auch Zeit fuer's Kaffeetrinken. Mit je einem Kaffeebecher in der Hand ging es an den Strand. Dort haben wir uns auf die Treppenstufen von der Promenade zum Sand gesetzt und das Meer und die Leute um uns herum beobachtet.
Um jetzt noch weiter nach Norden zu fahren, war es schon relativ spaet. Da sind wir lieber wieder nach Sueden nach Hause gefahren, haben in Crows Nest beim Vietnamesen noch schnell ein Sueppchen gegessen und haben den Rest des Wochenendes in Ruhe ausklingen lassen.
Der Old Pacific Highway










Brisbane Water vom
Staples Lookout aus

Old Pacific Highway








Copacabana













Nicht in Brasilien, aber in Oz

Der Strand von Copacabana









Am Surf Club Gebaeude










Lutz lookt out am
Captain Cook Memorial Park

Ein Teil von Avoca Beach








Der Strand von Terrigal

Montag, 7. Mai 2012

Schoener Herbst

Die Faehre von Bundeena  nach Cronulla
Endlich hatten wir einen wunderschoenen Herbst. Kalt, aber wenigstens kein Regen.
Lutz hatte mal vor einiger Zeit den Immobilienmakler, der unsere Wohnung verwaltet, gefragt, ob wir an unsere Eingangstuer noch eine Sicherheitstuer mit Fliegengitter bekommen koennten, damit wir im Sommer Durchzug machen koennten. Irgendwie musste der Fall ganz weit unten in seinem Stapel, den Vince abarbeiten musste, gerutscht sein. Auf weiteres Nachfragen meldete sich dann Tracey, die jetzt wohl fuer unsere Wohnung zustaendig ist. Da sie ja weder die Immobilie noch uns kannte, kam sie dann Freitagnachmittag vorbei. Mal sehen, ob das jetzt mit der Tuer klappt...

Man kann inzwischen feststellen, dass Herbst ist. Samstag haben wir das schoene Wetter genutzt und sind nochmal zu Fuss zum Fischmarkt gegangen. In Darling Harbour kamen wir viel besser voran als normalerweise - im Herbst kommen viel weniger Touries als im Sommer nach Sydney. Aber am Fischmarkt selber war es wieder ein zweifelhaftes Vergnuegen mit den asiatischen Reisegruppen. Meine Guete, manchmal macht das mit denen echt keinen Spass! Sowas von ruecksichtslos! Kein Wunder, dass Asiaten Australiern, die ja grundsaetzlich sehr sehr hoeflich und ruecksichtsvoll sind, suspekt sind. Asiaten schaffen es sogar die sonst ruhigen und ausgeglichenen Australier aus der Fassung zu bekommen...

Wir hatten noch einen Gutschein fuer Kayaking im Royal National Park gekauft gehabt. Genauso wie der Gutschein fuer Segwayfahren, war der Gutschein eigentlich schon laengst abgelaufen. Aber genauso wie der Segway-Gutschein konnte er bisher nicht eingeloest werden, da es ja nur geregnet hat. Die Segway-Firma konnte uns leider keinen anderen Termin ausserhalb der Gutscheingueltigkeit anbieten. Die Firma, die das Kayaking machte, schon.
So ging es Sonntag dann in aller Fruehe nach Bundeena im Royal National Park. Es ist ja ueberall das selbe: Die Firmen bemuehen sich schon redlichst, die Teilnehmer so gut wie moeglich auf das "Abenteuer" vorzubereiten. So stand in der Bestaetigungsemail auch, an was wir denken mussten und was wir praktischerweise anziehen und mitbringen sollten. Aber nicht jeder liest den Text und so kamen dann Frauen mit Pumps und Maenner in Sonntagshosen zum Kayaken... Verrueckt!!
Die Tour selber war sehr nett. Man sah ein paar Fleckchen vom Nationalpark, die man halt nur vom Wasser aus zu sehen bekommt. Abschliessend gab es auf einer Sandbank noch einen morning tea mit Tee, Kaffee, Keksen und Obst und unser Fuehrer fuhr damit fort, was er schon die ganze Zeit machte: Er erzaehlte uns vieles ueber den Nationalpark und Umweltschutz und Bundeena.
Ein nettes Anekdoetchen war, dass viele Jugendliche, die samstagsabends zum Feiern mit der Faehre nach Cronulla fahren, ja natuerlich die letzte Faehre zurueck gegen fruehem Abend verpassen und dann in voller Montur die Strecke einfach durch die Bucht zurueckschwimmen.
Alles in allem war das eine sehr nette Veranstaltung. Auch wenn man durchaus sagen kann, dass gemeinsames Kayaken schon ein Beziehungstest sein kann. Lutz und ich haben unsere Unstimmigkeiten in den Griff bekommen, wenn der eine wieder mal anders als der andere paddelte. Ein anderes Paar hatte da weniger Glueck...
In Bundeena selbst war Markt. Nach Fish 'n' Chips zum Mittagessen ging es noch eine Runde durch den Park, wo der Markt mit viel Kunsthandwerk, Obst, Gemuese und so weiter stattfand. Und dann war es schon wieder Zeit, nach Hause zu fahren und das Wochenende gemuetlich ausklingen zu lassen.

Montag, 30. April 2012

Unsere Woche: Eine bunte Mischung

Von Montag bis Donnerstag passierte nichts besonderes. Ja, Aldi war zum "Supermarkt des Jahres 2011" in einer Kundenzufriedenheitsstudie gekuert worden. Und natuerlich hatte der Regen uns nicht verlassen. Donnerstag waren wir natuerlich im Macquarie Centre.

Ach ja, Mittwoch war ANZAC-Day. Die Paraden und Feierlichkeiten haben wir ja jetzt schon zweimal mitgemacht. Das brauchten wir erstmal kein drittes Mal. Also haben wir uns zuhause eine neue Strecke aus unserem schlauen '4WD Treks in der Naehe von Sydney' gesucht, uns mit Picknickkram in den Tiggie gesetzt und sind nach Kurrajong an den Hawkesbury gefahren.
Von dort gibt es eine wunderschoene und fuer einen Allwheeldrive wie den Tiggie ganz nette Strecke quer durch den Wollemi National Park nach Bilpin.
Wenn man in Bilpin angekommen ist, kann man ueber die Bells Line of Road, welches ja die landschaftlich schoenere Strecke in den Blue Mountains ist, nach Hause fahren.
Am Bellbird Hill haben wir es auch endlich geschafft, mal am Lookout zu halten, nachdem unser Navi uns beim ersten Mal ja mit Tiggie und Haenger kurz vorher durch die Walachei gescheucht hatte und wir beim naechsten Mal nicht aufgepasst hatten. Welch eine grandiose Aussicht in die Ebene rueber nach Sydney und zum Meer!
"Und: Action!"










"Das Buffet ist eroeffnet" -
unsere kleine "Tailgate Party"

...Reste eines Kaengurus neben
dem Picknickplatz...











Unterwegs










Unterwegs

Unterwegs








Unterwegs










Die grosse, grosse Stadt am
Horizont

"Aliens" am Lookout













Freitagabend wurde es dann wieder was spannender: Mit Ralf, Susanne, Dean und Leanne ging es ins Summit. Das ist eins der beiden sich drehenden Restaurants in Sydney. Das zweite ist im Sydney Tower - noch etwas hoeher als das Summit am Australia Place - der ja inzwischen neu nach den Westfield Shoppingcentren "Westfield Tower" oder seit ganz neustem nach dem "London Eye" "Sydney Eye" auch heisst.
Da Ralf und Susanne sich ja nicht so gut in Sydney auskennen, haben wir uns alle in deren Hotel getroffen und sind gemeinsam zum Restaurant gegangen. Lutz ging mit Dean und Leanne etwas weiter vorne weg, waehrend ich aus Susanne und Ralf ihre Erlebnisse von Fraser Island quetschte. In Deutsch natuerlich. Das irritierte Leanne vorne "in der Ferne" sehr. Sie drehte sich irgendwann abrupt um und guckte mich total verdattert an, weil sie mich ja nur Englisch sprechend kennt. Das fand sie sehr amuesant, dass ich sprach und sie mich nicht verstehen konnte.
Im Summit war es ganz nett und in einer Stunde war man auch wieder an der Stelle, wo man angefangen hatte sich zu drehen. Lutz und ich koennen mit so Schnick-Schnack-Restaurants ja nicht so richtig war anfangen. Uns interessieren irgendwelche Sternekoeche nicht besonders, auch wenn ihnen das Summit gehoert und sie dort kochen. Um es mal vorsichtig auszudruecken: Qualitativ war das Essen wirklich super. Aber geschmacklich... Na ja... Ehr experimentell...
Spaeter, waehrend Ralf und Susanne schlafen gingen, um fuer den Heimflug am naechsten Tag frisch zu sein und Dean und Leanne nach Hause fuhren, haben Lutz und ich uns, wo wir grad mal da waren, ins Nachtleben von Sydney gestuerzt. Aber wirklich nur kurz - ein Getraenk im "Establishment" in der Naehe von Wynyard Station und dann ging's auf nach Hause.

Der treue Leser weiss nun, wo wir Samstagvormittag waren. Dort wurden wir wieder von asiatischen Reisegruppen unterhalten. Es ist ja immer wieder nett, lustig, nervig mit anzusehen, wie die Asiaten sich vollkommen unangepasst durch den Fischmarkt "draengen".
Fuer uns ging es dann weiter, um noch ein paar Sachen fuer den Haenger zu kaufen. Lutz wollte noch ein paar Ersatzlager fuer die Haengerraeder kaufen. Ok, also, auf nach Artarmon. Mist, der Laden war dort mal gewesen. Die moderne Technologien sind ja wirklich aeusserst praktisch. So konnten wir dann auch per Handy direkt feststellen, dass er nach Chatswood umgezogen war. Prima, auf nach Chatswood! Was fuer eine Katastrophe!! Der Aetz in Tueten!! So viele Leute, die auch alle nach Chatswood wollten... Und wir mussten noch auf die andere Seite, einmal quer durch! Da ist man dann froh, wenn man was zu trinken/essen dabei und es auch sonst nicht sooo eilig hat! Irgendwann hatten wir es geschafft.
Und wo wir gerade da waren, ging es noch nach nebenan in den Bunnings. Das war lustig! Wir hatten ja auf der Campingmesse eine Kleiderablage fuer in camper trailer gesehen. Aber wofuer viel Geld ausgeben, wenn man es auch fuer weniger selber machen kann. Und es macht bestimmt auch ganz viel Spass.
Da Lutz und ich bezueglich der Materialien nicht auf einen Nenner kamen, haben wir dann ausgemacht, dass in allerbester Top Gear-Manier jeder seine eigene Ablage bastelt und wir nachher schauen, welche am Besten gelungen ist. So weit der Plan. Da es aber so viel regnet und der Winter vor der Tuer steht, wir also erstmal nicht mehr campen, haben wir das Projekt erstmal bis zum Fruehjahr auf's Eis gelegt.

Sonntag haben wir einen ganz faulen gemacht. Bei dem Wetter kann man ja auch nur hinter dem nicht vorhandenen Ofen bleiben. Lutz war gerade noch ein wenig aktiver als ich: Eben was am Auto basteln und 'ne Runde laufen. Aber dann hatte er sich fuer den Tag auch genug verausgabt.

Montag, 23. April 2012

Schon wieder Regen?!

Der Chefplatz unterm Dach in der Grevillea
Irgendwie scheint das Wetter hier dieses Jahr auch mit unserem Besuch immer zusammen zu haengen: Ist niemand zu Besuch, ist es meist schlecht, haben wir Besuch, zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite. So hatte Petrus dann auch schnell festgestellt, dass wir wieder alleine waren und schickte schon Dienstag wieder Regen. Mir war das Wurscht, weil ich mir ja inzwischen ganz offensichtlich im Oaks einen weggeholt hatte. Mittwoch schuettete es im wahrsten Sinne des Wortes wieder und im Westen Sydneys gab es auch wieder die ersten Ueberflutungen. Durch unseren Besuch und unser langes Osterwochenende hatten wir noch so viele Lebensmittel, so dass wir nur Frisches wie Obst, Gemuese, Fleisch und Milchprodukte brauchten. Dafuer bemuehen wir ja nicht den Woolies-Man. Das schaffen wir grad noch selber! Also ging es Donnerstag gewohnheitsgemaess ins Macquarie Centre. Ungewohnt war es dann aber doch ein wenig, mal wieder durch den Woolies zu streifen, auf der "Jagd" nach Lebensmitteln. Wir hatten Freitag unerwarteterweise wieder schoenes Wetter. Aber das Wetter spielt ja ueberall verrueckt und so hat in Canberra dann die Erde leicht gewackelt. Wirklich nur leicht, aber in Australien ist das Leben ja so ruhig, da ist das schon fast eine Sensation!

Samstag, wie sollte es anders sein, ging es zum Fischmarkt. Diesmal hatten wir uns aber mit Ralf und seiner Frau Susanne dort verabredet. Ralf kennt Lutz noch von seiner Arbeit in Deutschland und die beiden waren halt grad in Sydney. Der Fischmarktbesuch war sehr nett und auch den beiden gefiel es dort ausserordentlich gut. Was anderes hatten wir ja ueberhaupt nicht erwartet!
Weil es ja sowieso auf dem Weg liegt, haben wir die beiden in The Rocks abgesetzt, bevor es fuer uns nach Hause ging. Aber nur kurz - das gute Wetter musste man ja nutzen!! Also, auf auf einen Spaziergang runter zum McMahons Point und zurueck.
Fuer abends hatten wir einen Tisch beim "Bistro Wasabi" reserviert. Nein, wie das erste Wort vermuten lassen koennte, war es kein franzoesisches Restaurant; aber ja, Wasabi verspricht ja japanisches. Und so war es auch. Auf nach Surry Hills, unseren Gutschein dort einloesen. Das war wieder so ein Gutschein, den man im Internet kaufen kann - 60 % weniger bezahlen als normal oder so. Da Surry Hills zu den Ausgehmeilen in Sydney gehoert, sind wir was frueher los, um in einer Kneipe bei Wein und Bier das Treiben zu beobachten. Dann war es soweit - auf zum Japaner. Dort gab es ein japanisches sieben Gaenge-Menue und bis Gang drei hatten wir noch echt Bammel, ueberhaupt satt zu werden. Nun ja, wir hatten Glueck - beim Verlassen des Restaurants waren wir doch gut gesaettigt.

Sonntagmittag ging es nach Rosehill zur Pferderennbahn. Dort war nicht Renntag, sondern wieder die alljaehrliche dort stattfindende Campingmesse. Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir spaetestens um drei wieder zuhause waeren. Wir haben doch schliesslich alles! ABER! es gab wirklich eine Menge Inspirationen, einen sehr interessanten Lehrgang ueber 4WD-Fahren und so sind wir dann tatsaechlich mit allen anderen am Tagesende vom Messegelaende gefegt worden. Und es hatte zwischendurch geregnet. Wir haben es aber so geschickt angestellt, dass wir erst draussen und dann drinnen waren, dass wir vom Regen erst erfahren haben, als es wieder nach Hause ging.

 








Kann kommt eigentlich der naechste Besuch, dass das Wetter auf alle Faelle besser ist?!

Montag, 16. April 2012

Wieder alle weg...

Ostermontag gab es dann zwei Ausfluege: Lutz ist mit Peter, Ingrid und Felix nach Port Stephens gefahren, um dort Haie zu fuettern und Quad in den Duenen zu fahren. Ok, Haie haben wohl nur Ingrid und Felix gefuettert, waehrend Lutz und Peter sich nebenan bei einem 'amerikanischen Schnellrestaraunt' selber fuetterten.
Wir restlichen sind nach Wollombi zu den Easter Markets gefahren. War da was los!! Hmmm, wo parken wir denn am Besten?! Nachdem wir doch noch einen Parkplatz finden konnten, ging es dann Reihe um Reihe ueber den Markt. Es gab buchstaeblich ALLES: Alles was ein Flohmarkt anbietet, Obst, Gemuese, Pflanzen, Kunsthandwerk, Schmuck, Kleidung, Kurzwaren, Umweltorganisationen klaerten auf und und und.
Dass die Huepfburgen permanent Brach lagen, weil der Generator streikte, machte Sophie nicht so viel aus. Immerhin bekam sie einen Schmetterling ins Gesicht gemalt.
Zum Mittagessen gab es frische Pizza aus dem mobilen Ofen. Und wie das nunmal so in Australien ist: Man kommt sehr schnell mit anderen Leuten ins Gespraech. Neben uns sass eine Familie. Alles fing damit an, dass der Mann uns auf Deutsch ansprach! Zwar mit einem ziemlichen Aussie-Akzent, aber immerhin! Und so unterhielten wir uns eine ganze Weile und erfuhren, dass sein Vater urspruenglich aus der Hamburger Gegend kam, die Familie eine Zeit in Singapur gelebt hat und jetzt in Windsor in Sydney wohnte, die Tochter sang uns das allseitsbekannte "Happy Birthday to you" auf Chinesisch vor. Ja, war nett. Irgendwann trennten sich unsere Wege wieder. Die Familie fuhr von ihrem Ostercampingwochenende nach Hause. Und wir wollten mal gucken, ob wir den Lookout fanden, wo wir den Tag vorher schon hinwollten, es aber zeitlich nicht mehr geschafft hatten.
Auf dem Weg zum Lookout kamen wir noch an einer "lavender farm" vorbei, die viele Skulpturen im Garten hatte. Aber erstmal zum Lookout.
Der war ehr enttaeuschend, da die Aussicht auf Cessnock sehr verwachsen war. Aber wenigstens konnte man ein wenig auf dem Great Northern Walk spazieren gehen.
Auf dem Heimweg konnten wir die Skulpturen der Lavender Farm nur von der Strasse aus sehen. Wir waren zu spaet. Man hatte schon geschlossen. Jo, dann fahren wir mal zurueck zum Cottage.
Irgendwann waren die anderen auch wieder da. Es war inzwischen richtig kalt, so dass wir gerade noch schnell draussen zu abend gegessen haben, bevor es uns alle reinzog. Ausser Peter... DER musste die Chance nochmal nutzen, in einem anstaendigen camp oven kochen zu koennen. Er hat ja nur einen blechernen und keinen aus Gusseisen. Also fingen er und Lutz wieder die Backerei an. Diesmal sollte es Damper mit Speck geben. Uuuuih, man hatte gelernt, den Topf rechtzeitig aus der Glut zu nehmen. Zusammen mit dem nachtraeglichen Geburtstagssekt von meinem Vater gab es dann diesen sehr gelungenen Damper.
Laguna "central"










Parkplatz?

Ostermarkt








Ostermarkt










Wer braucht den Bunnings...

...wenn er das hier haben kann?!








Komische Gestalten










Da ist dem Hai die Luft ausgegangen

Ostermarkt








"Mist, warum koennen das
nur die anderen sehen?"














kleine chooks

Hier haben Monty Python
vermutlich ihre Ideen
fuer den Bruce-Sketch bekommen











Die Hauptstrasse von Wollombi










Die Hauptstrasse von Wollombi

Tante Emma-Laden in
Wollombi











Welch Aussicht vom Aussichtspunkt


Unterwegs








Doch noch was Aussicht












Sooo (etwa) muss ein
damper aussehen














Dienstagmorgen war es frisch. Und zwar so frisch, dass wir das erste und letzte Mal drinnen den Tisch gedeckt haben. Anschliessend ging es fuer die einen zurueck nach Brisbane und fuer die anderen nach Sydney.
Dort in der Einsamkeit gab es aber keine Tankstelle. So sind Lutz und ich dann von unserem Plan abgegangen, meinen Eltern noch Akuna Bay zu zeigen, sondern sind, weil wir gerade in der Gegend waren, nach Terrigal ans Meer gefahren. Dort war es auch nett und auch wenn wir schon viel Fish 'n' Chips gegessen haben, aber in Terrigal gibt es mit das Beste!!
Noch in der Naehe vom Cottage:
Badetag











Wenig Spass beim Planschen in
Terrigal

Moewen ...oder Geier?








Der Strand von Terrigal


Kormoran in Terrigal








Eine Hauswand in Terrigal










Ein Passionsbluetchen

Kolonne nach Hause










Lutz musste Mittwoch schon wieder arbeiten und ich bin mit meinen Eltern nochmal in die Stadt, die letzten Besorgungen machen. Ihr Besuch wuerde mit einem Abendessen bei Mario gekroent.
Donnerstagmittag haben wir die beiden zum Flughafen gefahren. War das nach so viel Besuch aufeinmal leer in der Wohnung!! Zur Ablenkung ging es dann abends gewohnheitsgemaess ins Macquarie Centre.
Da muss man als Touri durch

Den naechsten Abend sind wir zum Oaks nach Neutral Bay spaziert, um dort Dean und Leanne zu treffen. Die beiden hatten wir ja schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen und durch unser volles Programm haben wir es auch nicht geschafft, mit meinen Eltern bei ihnen vorbeizukommen. Beim naechsten Mal dann halt!
Dean erzaehlte noch, dass wir den kaeltesten Aprilanfang seit siebzig Jahren gehabt haetten. Jetzt wurde uns einiges klar!

Das Wochenende war ruhig. Samstag ging es zum Fischmarkt und ins Broadway Shopping Centre und Sonntag eine Runde um Berry Island spazieren und zum Bunnings.
Mir reichte das auch - ich hatte mir offensichtlich unter der Eiche im Oaks was weggeholt...